20 Jahre Internationaler Frauentag Bobingen

 

Eine Veranstaltung des Kulturamts der Stadt Bobingen in Zusammenarbeit mit Bobinger Frauengruppen.

Der große Aktionstag in der Singoldhalle Bobingen mit einem bunten Programm-Mix für Frauen aller Generationen und Nationen.

Geboten werden: Interessante Vorträge und Workshops, Musik, Verkaufs- und Informationsstände, leckere Bewirtung, gute Gespräche und eine tolle Atmosphäre.

Kommen auch Sie einfach vorbei und lassen Sie sich inspirieren!

Der Eintritt ist frei!

 

Das Programm finden Sie als Download unter diesem Beitrag.

Programm 2020
200307_Programmheft_2020.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]

Verschleißerkrankungen des Hüftgelenkes - Therapieoptionen von der Physiotherapie bis zur Endoprothese                                 

Dr. Matthias Teufel, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und spezielle orthopädische Chirurgie aus der Gemeinschaftspraxis Dres. El Masry, Öz, Nigg und Teufel und Hauptoperateur des Endoprothetik-Zentrums der Wertachkli-niken Foto: Matthias Baumgartn

Dauerhafte Überlastungen, beim Sport oder im Beruf, erhöhen den Verschleiß des Hüftgelenks. Auch entzündliche Gelenkerkrankungen, Stoffwechsel-erkrankungen, Unfälle und Fehlstellungen können zu einem erhöhten Verschleiß und damit zu einer Hüftgelenks-Arthrose führen. Meist beginnen die Beschwerden beim Gehen und Stehen, später können sie auch im Sitzen und sogar beim Liegen auftreten. Dr. Matthias Teufel informiert darüber, wie man den Verschleiß verringern und was man gegen die Schmerzen tun kann - und wann welche Therapie wirklich sinnvoll ist.

 

 

 

Mit zunehmendem Alter zwickt es hier und zwackt es dort. Wann sollte man mit Schmerzen im Hüftgelenk zum Arzt gehen?

 

Dr. Teufel: Grundsätzlich sollte man einen Facharzt aufsuchen, wenn leichte Schmerzen im Hüftbereich anhaltend immer stärker werden und die Gehstrecke eingeschränkt ist, beziehungsweise neben Belastungsschmerzen auch Ruheschmerzen auftreten. Eine häufige Ursache für die Beschwerden ist ein Knorpelverschleiß, also die sogenannte Arthrose. Aber auch Erkrankungen der Wirbelsäule, Entzündungen von Sehnen oder Schleimbeuteln und Durchblutungsstörungen können für die Schmerzen im Hüftbereich verantwortlich sein. Für die richtige Behandlung ist es also wichtig, zuerst die genaue Ursache festzustellen.

 

 

Wie kann man feststellen, welche Ursache die Schmerzen tatsächlich haben?

 

Dr. Teufel: Ein fachkundiger Arzt kann durch eine körperliche Untersuchung und Röntgenbilder oder gegebenenfalls auch MRT- und Ultraschalluntersuchungen die tatsächliche Ursache herausfinden und diese dann gezielt behandeln.

 

Kann man durch eine frühe Diagnose die Arthrose verhindern oder besser behandeln?

 

Dr. Teufel: In vielen Fällen entstehen die Beschwerden aufgrund von bereits länger bestehenden, anlagebedingten oder im Laufe des Lebens erworbenen Fehlstellungen. Aufgrund dieser Fehlstellung treten in bestimmten Zonen des Gelenkes Belastungsspitzen auf, beispielsweise wenn Hüftpfanne und Hüftkopf nicht formschlüssig sind. Der Knorpel, der für die Gleitfähigkeit verantwortlich ist, verschleißt dann stärker. Und wenn dann Knochen direkt auf Knochen reibt, kann das sehr schmerzhaft sein. Es gibt Fehlstellungen, die sollten bereits im Kindesalter behandelt werden. Außerdem können Gewichtsreduktion und schonender Sport das Fortschreiten einer Arthrose verlangsamen.

 

 

Was kann man bei einer bestehenden Arthrose tun und wann ist ein künstliches Hüftgelenk sinnvoll beziehungsweise tatsächlich notwendig?

 

Dr. Teufel: Eine beginnende Arthrose kann man normalerweise mit Physiotherapie, Medikamenten oder Injektionen von Hyaluronsäure und PRP, also Eigenblutplasma, gut in den Griff bekommen. Aber wenn auch in Ruhe dauerhaft Schmerzen bestehen, die zudem auch die Gehfähigkeit stark einschränken, bleibt meist nur der Ersatz des Hüftgelenks. Dabei müssen selbstverständlich die individuellen Vorerkrankungen und das persönliche Operations- und Narkoserisiko des Patienten berücksichtigt werden, um für jeden Patienten die bestmögliche Lösung zu finden.

 

 

Wie sieht ein künstliches Hüftgelenk aus?

 

Dr. Teufel: Ein künstliches Hüftgelenk besteht aus einer Hüftpfanne, die im Becken eingesetzt wird, sowie einem Hüftkopf und einem Schaft, die im Oberschenkel verankert werden. Die Komponenten werden im Knochen „zementfrei“ verklemmt oder sie werden „zementiert“, also mit dem Knochen verklebt. Die Entscheidung, zu welcher Art der Prothese gegriffen wird, hängt von individuellen Gegebenheiten wie der Knochenfestigkeit und den anatomischen Gegebenheiten ab. Deshalb werden bereits vor der Operation mit Hilfe einer speziellen Röntgenaufnahme in einer Computersimulation die für den Patienten passenden Modelle ausgewählt.

 

 

Gibt es die Arthrose auch an künstlichen Gelenken? Das heißt, wie lange hält so ein künstliches Gelenk? Kann man es ersetzen?

 

Dr. Teufel: Als Arthrose bezeichnet man grundsätzlich den Verschleiß des Gelenkknorpels. Ein künstliches Hüftgelenk hat keinen Knorpel, eine Arthrose im eigentlichen Sinne kann also nicht auftreten. Aber auch bei künstlichen Gelenken gibt es einen Verschleiß durch den mechanischen Abrieb des Gleitlagers. Außerdem kann sich das Implantat durch Veränderungen der Knochenstruktur mit der Zeit lockern. Bei den von uns eingesetzten und seit Jahrzehnten bewährten Hüftprothesen kann bei komplikationslosem Verlauf und schonendem Umgang mit der Hüftprothese von einer Standzeit von circa 20 Jahren ausgegangen werden.

Das Halten des Normalgewichtes, leichter Sport, gezielte Gymnastik und die Vermeidung von Stoßbelastungen verlängern die Lebensdauer der Prothese.

 

 

 

Verschleißerkrankungen des Hüftgelenkes -

Therapieoptionen von der Physiotherapie bis zur Endoprothese - wann ist ein Gelenkersatz ratsam?

Vortrag von Dr. Matthias Teufel, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und spezielle orthopädische Chirurgie aus der Gemeinschaftspraxis Dres. El Masry, Öz, Nigg und Teufel und Hauptoperateur des Endoprothetik-Zentrums der Wertachkliniken, am 5. Februar um 19.30 Uhr in der Singoldhalle Bobingen, Willi-Ohlendorf-Weg 1     Eintritt frei

 

 

 

TSV Schwabmünchen gewinnt beim LEW-Wettbewerb „Leistung lohnt“ und hat nun neue Trikots erhalten.

Die Handballerinnen des TSV Schwabmünchen haben von LEW-Kommunalbetreuer Peter Kraus (5.v.r.) und Schwabmünchens Erstem Bürgermeister Lorenz Müller (5.v.l.) ihre neue Trikots bekommen. Foto: Thorsten Franzisi / LEW

Zehn Jugendsportmannschaften aus der Region können sich über neue Trikots und Trainingsanzüge freuen: Für ihre kreativen Bewerbungen erhielten die Teams im Rahmen des Wettbewerbs „Leistung lohnt“ von den Lechwerken (LEW) jeweils 1.500 Euro für neue Wettkampfkleidung. Zu den Gewinnern gehören auch die Nachwuchs-Handballerinnen des TSV Schwabmünchen. Nun überreichten LEW-Kommunalbetreuer Peter Kraus und Schwabmünchens Erster Bürgermeister Lorenz Müller die neuen Trikots an die jungen Sportlerinnen. 

 

Beim Wettbewerb „Leistung lohnt 2019“ bewarben sich im Sommer rund 30 Mannschaften aus der Region für das Trikotsponsoring. Unter ihnen wählte eine LEW-Jury die zehn Siegerteams aus. Dabei zählten nicht nur die sportlichen Leistungen und Erfolge. Genauso entscheidend war, wie kreativ die jungen Sportlerinnen und Sportler ihre Bewerbung gestaltet hatten. Bei den Handballerinnen des TSV Schwabmünchen kam beides zusammen: Die jungen Damen stehen aktuell mit ihren Teams an der Spitze der Bayern- bzw. Landesliga. Außerdem konnten sie die Jury mit einem aufwendigen Video überzeugen, in dem sie ihr Team und ihre Erfolge darstellten. 

 

Beim Wettbewerb „Leistung lohnt 2019“ bewarben sich im Sommer rund 30 Mannschaften aus der Region für das Trikotsponsoring. Unter ihnen wählte eine LEW-Jury die zehn Siegerteams aus. Dabei zählten nicht nur die sportlichen Leistungen und Erfolge. Genauso entscheidend war, wie kreativ die jungen Sportlerinnen und Sportler ihre Bewerbung gestaltet hatten. Bei den Handballerinnen des TSV Schwabmünchen kam beides zusammen: Die jungen Damen stehen aktuell mit ihren Teams an der Spitze der Bayern- bzw. Landesliga. Außerdem konnten sie die Jury mit einem aufwendigen Video überzeugen, in dem sie ihr Team und ihre Erfolge darstellten. 

 

Mit dem Wettbewerb „Leistung lohnt“ unterstützt LEW seit 2003 Jugendmannschaften aller Sportarten mit einer jährlichen Fördersumme in Höhe von insgesamt 15.000 Euro.

Wie in den Schwabmünchner Ulrichswerkstätten kreative Selbstverwirklichung gelebt wird

: Landrat Martin Sailer (hintere Reihe, 2. von rechts) zu Besuch im Werkstattatelier der Ulrichswerkstätten der Caritas Augsburg in Schwabmünchen. Bildquelle: Liv Reinacher

 

 

Landrat Martin Sailer besucht Künstleratelier

Dem eigenen Selbstverständnis zufolge ist das Werkstattatelier in den Schwabmünchner Ulrichswerkstätten ein Ort, an dem jeder Mensch seine individuelle Kreativität finden und entfalten kann. Hier erleben kunstaffine Menschen mit Behinderung, wie erfüllend der Weg von der Inspiration bis zur Fertigstellung eines kreativen Werks sein kann. Von den hervorragenden Arbeitsbedingungen und der ausgesprochenen Produktivität der Kunstschaffenden konnte sich Landrat Martin Sailer bei einem Ateliersbesuch über-zeugen.

 

 

 

 

Beste Voraussetzungen für kreatives Arbeiten

Insgesamt 12 Künstlerinnen und Künstler sind derzeit in Voll- und Teilzeit bei den Ulrichswerkstätten in Schwabmünchen angestellt. Neben Gemälden und Zeichnungen entstehen dort auch Skulptu-ren, Modelle, Kostüme und anderweitige Designs. „Wichtig ist vor allen Dingen, dass die Werke frei von Zeit- oder Leistungsdruck ent-stehen“, betont Katja Weh-Gleich von der CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH. Die Kunstwerke, die in dem rund 100 Quad-ratmeter umfassenden Atelier hergestellt werden, waren schon auf Ausstellungen – beispielsweise im Museum in Schwabmünchen zu sehen. Auch externe Aufträge nimmt das Atelier an. Betreut werden die Kunstschaffenden bei ihrer Arbeit von zwei Kunstassistenten. „Das Atelier ist eine große Bereicherung für Schwabmünchen und unseren Landkreis“, sagte Landrat Martin Sailer im Rahmen seines Besuchs. Zudem lud er die Künstlerinnen und Künstler ein, ihre Werke in absehbarer Zeit in einem Gang des Landratsamts auszustellen: „Die Vielfalt und Ausdrucksstärke der Werke, die hier entstehen, ist wirklich beachtlich.“

Ralph Monical arbeitet bereits seit dem Jahr 2012 im Atelier der Ulrichswerkstätten. Die meisten seiner Gemälde zeigen Objekte, Menschen und Tiere. Momentan beschäftigt er sich mit dem Thema „Metall“. Inspiration für seine Kohle- und Kreidegemälde findet Monical nach eigener Aus-sage überall im Alltag, in der Umsetzung kommen häufig helle Farben zum Einsatz.

Bunt und grell mag es auch Roswitha Faber, die ebenfalls seit gut sieben Jahren im Schwab-münchner Kunstatelier der CAB arbeitet. In ihren abstrakten Acryl- und Filzstiftarbeiten bildet sie meist Menschen ab. Ihr origineller Malstil brachte ihr schon mehrere öffentliche Erfolge ein. So gewann sie im Jahr 2014 einen Kunstwettbewerb für Menschen mit Behinderung, der unter dem Motto „Meine Stadt Augsburg“ stand. Mit einer eigenen Interpretation des Augsburger Rathauses entschied Faber den Wettbewerb für sich. Über Anerkennung und Erfolg steht für Faber jedoch auch die künstlerische Verwirklichung an sich.

 

 

 

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