Jetzt keine Ausgabe mehr verpassen!

Bild: Stadt Schwabmünchen, Wilhelm Haupeltshofer

Schwabmünchen: Die Jahnstraße ist ab sofort Fahrradstraße

 

Viele Städte und Gemeinden haben inzwischen in den Innenstädten verstärkt auf Fahrradwege und Fahrradstraßen umgerüstet. Schwabmünchen hat im Rahmen des Nahmobilitätskonzeptes jetzt die Jahnstraße als erste Fahrradstraße eingerichtet.

 

Ab sofort heißt es auf der gesamten Länge der Jahnstraße in Schwabmünchen Vorrang für die Fahrräder. Von der Luitpoldstraße bis zur Riedstraße ist die Jahnstraße zur Fahrradstraße ausgewiesen, ein Zusatzzeichen erlaubt hier auch den Verkehr von Kraftfahrzeugen.

 

Für motorisierte Verkehrsteilnehmer in der Jahnstraße gilt deswegen ab sofort, dass Fahrräder Vorrang haben. Auch das Fahrradfahren nebeneinander ist zugelassen. Die Straßenverkehrsordnung erlaubt in Fahrradstraßen eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 30km/h. Falls andere Verkehrsteilnehmer wie Pkws hinzukommen, müssen diese sich den Radlern unterordnen. Der Radverkehr darf weder behindert noch gefährdet werden. Auch Drängeln ist nicht gestattet, wenn Radler beispielsweise nebeneinander fahren. Zur Orientierung ist die Fahrbahn mit einem Sicherheitsabstand zu den Parkplätzen markiert.

 

Das Verkehrszeichen für die Fahrradstraße ist ein blauer Kreis mit einem weißen Fahrrad. Auf der Fahrbahn sind zusätzlich Piktogramme angebracht, besonders in Zufahrtsbereichen. Zu den Fahrrädern zählen auch Elektrokleinstfahrzeuge z.B. Pedelecs mit max. 25 km/h und E-Scooter. Nur mit dem Zusatzzeichen dürfen andere Verkehrsteilnehmer unter Berücksichtigung der Belange der Fahrradfahrer, die Straße nutzen.

 

An Pfingsten zum Zelten mit Pettersson und Findus

Spiel: Thomas Hänsel Regie: Jörg Brettschneider Foto: Marotte Figurentheater

Eine tolle Überraschung für Kinder ab 5 Jahren hat das Kulturamt der Stadt Bobingen für die Pfingstferien organisiert. Damit bei Regentagen und Corona-Kontakt-beschränkungen garantiert keine Langeweile aufkommt, hat Kulturamtsleiterin Elisabeth Morhard den alten Pettersson und seinen pfiffigen Kater Findus wieder einmal in die Singoldstadt eingeladen. Von 23. Mai bis zum 6. Juni 2021 können alle Kinder kostenlos viele tolle Abenteuer mit den beiden Bilderbuchhelden erleben.

Nach der gleichnamigen Erzählung „Pettersson zeltet“ hat das Marotte Figurentheater aus Karlsruhe in reizender Kulisse ein Stück inszeniert und aufgezeichnet. Das Team im Kulturamt hat die 55 Minuten lange Produktion gesichtet und gleich gebucht. Dadurch können alle interessierten Kinder (und natürlich auch Eltern, Großeltern, Onkels, Tanten und Freunde) das Theaterstück kos-tenlos und auf Wunsch auch mehrfach anschauen. Den passenden Link dazu finden alle Fans von „Pettersson und Findus“ ab 23. Mai auf der Website der Stadt Bobingen unter

 

www.stadt-bobingen.de

 

 

Das Team im Kulturamt wünscht viel Freude und gute Unterhaltung mit Pettersson und Findus. Zum Inhalt des Stücks: Der alte Pettersson will mit seinem Kater Findus angeln gehen. Auf seinem Dachboden hat Pettersson eine Flitzebogenwurfangel erfunden und will sie mit Findus am See ausprobieren. Das Zelt nehmen sie auch gleich mit, um einen Ausflug in die Berge zu machen. Ob das klappt mit dem Zelten und der Zeltidylle? Schließlich wollen auch die Hühner partout ausprobieren, wie das ist, in einem Zelt zu schlafen.       

 

Aktuelle Ausgabe vom 01.05.2021

Nach 39 Jahren verabschiedet sich Doris Niedermayr von den Wertachkliniken

Abschied im kleinen Kreis: Martin Gösele (re), Vorstand der Wertachkliniken, und Cornelia Geppert (li), Pflegedienstleiterin der Wertachkliniken, verabschieden die langjährige Bereichsleiterin Pflege in Bobingen und für den Fachbereich Fort- und Weiterbil

In beinahe 40 Jahren hat sie unzählige Patienten, viele Ärzte und zahlreiche Kolleginnen und Kollegen kommen und gehen gesehen. 1982 begann Doris Niedermayr als Kinder-krankenschwester im Kranken-haus Bobingen. Nach acht Jahren übernahm sie die Leitung der gynäkologischen Station und wurde kurz darauf zur Personalrätin gewählt. 2002 kamen zwei Stationen der Inneren Medizin zu ihrem Lei-tungsbereich dazu. Und im darauffolgenden Jahr wurde sie stellvertretende Pflege-dienstleiterin des ganzen Krankenhauses. Von 2009 bis 2018 war sie dann Bereichs-leitung Pflege der Wertachklinik in Bobingen, bis sie in Rente ging. Aber nicht ganz. „Es war ein stufenweiser Abschied“, erklärt Niedermayr: „Ich habe in den letzten drei Jahren immer noch die Fortbildung in den Wertachkliniken organisiert. Aber nun übergebe ich auch diesen Tätigkeitsbereich, mein ganz spezielles 'Baby’, an meine Nachfolgerin.“

Vor zwei Jahrzehnten hatte Doris Niedermayr die Organisation der internen und externen Weiterbildung im Krankenhaus Bobingen übernommen, und war nach der Fusion in 2006 für die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in beiden Häusern der Wertachkliniken zuständig. Von 'Baby' kann also längst keine Rede mehr sein, denn Niedermayr hat die Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in all den Jahren beständig weiterentwickelt und an die jeweiligen Anforderungen angepasst.

Auch in den vergangenen drei Jahren erfüllte sie diese Aufgabe mit großem Engagement und brachte beispielsweise das digitale E-Learning auf den Weg. „Die nun bereits bestehenden Strukturen für die Online-Kurse sind für die Wertachkliniken ein großer Vorteil bei der Bewältigung der Corona-Krise“, erklärt Martin Gösele, Vorstand der Wertachkliniken. Bei der Verabschiedung der langjährigen Mitarbeiterin, die aufgrund von Corona nur im kleinen Kreis möglich war, lobte er insbesondere das starke Engagement und die hohe Kompetenz, mit der Niedermayr sich als Bereichsleitung Pflege und bei der Fort- und Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen eingesetzt hat. Damit habe sie sich großen Respekt erworben, bei allen im Krankenhaus tätigen Berufsgruppen, erklärte Gösele.

„Anfangs verstellen die Vorbehalte gegenüber einer Neuerung bei manchen Beteiligten den Blick auf die Vorteile, beim E-Learning etwa die freie Zeiteinteilung“, erklärt Niedermayr. Aber sie gibt nicht so schnell. Und nun könnten die sonst üblichen Präsenz-Schulungen aufgrund von Corona garnicht stattfinden und deshalb sei man froh, dass die Ärzte und Pflegekräfte der Funktionsabteilungen sowie die Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung ihre Pflichtschulungen und einige andere Weiterbildungen bereits digital am PC absolvieren können. Und für dieses Jahr ist geplant, dass auch alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen datenschutzkonformen Zugang zu den Online-Kursen bekommen - unabhängig von Corona, denn die Vorteile der freien Zeiteinteilung werden weiterhin bestehen.

Die Organisation und Weiterentwicklung der Fort- und Weiterbildung übernimmt künftig die Pflegeexpertin Jeanette Lohrey. Sie ist Mitglied des Pflegegremiums unter der Leitung von Cornelia Geppert, die seit März Pflegedienstleiterin der Wertachkliniken ist. Und damit kommt der Bereich, der Niedermayr so am Herzen liegt, in gute Hände, denn: „Die Kompetenzentwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für mich eine sehr hohe Priorität, daher freue ich mich, dass uns Frau Niedermayr einen hervorragend organisierten Fachbereich übergeben hat“, erklärt Geppert.

Die neuen Mediadaten

2021 liegen vor!

Kunden

Kontakt

 

MWPMEDIEN

Telefon 08232 1846534

Telefax 08232 1846535

E-Mail info@lechfeld-journal.de

 

Redaktion

 

Martin Wächtler - Herausgeber

redaktion@lechfeld-journal.de

 

Birgit Wächtler / Lokalredaktion

b.waechtler@mwpmedien.de

 

Thomas Hack

Mail

 

Uwe Bolten

Mail

 

 

 

Nutzen Sie auch gerne unser Kontaktformular.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© MARTIN WÄCHTLER PRINTMEDIEN