Herzschlag als Live-Video Wertachkliniken bekommen neues Ultraschallgerät mit 4D-Sonde

Das Ärzte-Team der Kardiologie freut sich über das neue 3D-Ultraschallgerät in den Wertachkliniken (v.li.): Rolf Kraus, Chefarzt Dr. Anselm Sellier und Dr. Martina Zipfel-Milse

Die Kardiologie der Wertachkliniken hat ein neues 3D-Ultraschallgerät der aktuellsten Generation bekommen. Damit kann das Herz in drei Ebenen, aber auch die Arterien und Venen in Armen und Beinen mit sehr großer Detailgenauigkeit und in hoher Bildqualität dargestellt werden. Ausserdem liefert das neue Ultraschallgerät aufgrund seiner höheren Rechnerleistung ein dreidimensionales, bewegtes Bild des Herzens, das der Arzt noch während der Untersuchung als Live-Video auf den Bildschirm betrachten kann.

Das Ultraschallbild des neuen Gerätes zeigt Ablagerungen in den Gefäßen so detailliert, dass die Arteriosklerose auch ohne das Kontrastmittel, das bei der sogenannten Katheteruntersuchung eingesetzt wird, sehr gut sichtbar ist. Das ist wichtig, um das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall individuell einzuschätzen.

Kardiologie-Chefarzt Dr. Anselm Sellier und sein Team können mit dem neuen Ultraschallgerät also kardiovaskuläre Krankheiten, wie Herzklappenfehler, Erkrankungen der Herzkranzgefäße oder Herzschwäche, noch besser medikamentös behandeln und durch die hervorragende Risikoeinschätzung für jeden Patienten noch gezielter vorbeugende Maßnahmen gegen Herzinfarkt und Schlaganfall ergreifen.

 

Darüber hinaus unterstützt das neue Gerät die Kooperation mit dem Herzzentrum Schwaben. Die Bilder der Ultraschalluntersuchung können digital an die Kollegen im Klinikum Augsburg weitergegeben werden. Damit kann die Operation bereits geplant werden, während der Patient weiterhin stationär in den Wertachkliniken versorgt wird.

Aufgrund der hervorragenden Darstellung der Gefäße, auch in den Extremitäten, ist die Neuanschaffung auch für die Zusammenarbeit mit Kooperationspartner Dr. Walter Wetzel-Roth, Herz-, Lungen- und Gefäßchirurg aus Buchloe, vorteilhaft: operative gefäßerweiternde und kathetergestützte Maßnahmen können detaillierter geplant und der Erfolg ohne weitere Belastung durch Kontrastmittel überprüft werden.

Den neuen 4D-Ultraschallkopf haben die Wertachkliniken sogar als erstes Krankenhaus in ganz Bayern vom Hersteller geliefert bekommen. Dr. Anselm Sellier, Chefarzt der Kardiologie an den Wertachkliniken, freut sich aber vor allem über die detaillierten Bilder des neuen Ultraschallgerätes: „Damit können wir unsere Patienten durch gezieltere Vorsorge noch besser schützen.“

LEWA 2018 – Es ist angerichtet

Bild: Lech-Wertach-Interkommunal e.V.

In wenigen Tagen ist es soweit - Die LEWA 2018 öffnet ihre Pforten für ihre Besucherinnen und Be-sucher. Mit rund 100 Ausstellern aus unter-schiedlichsten Branchen und einem bunten Rah-menprogramm, bietet die Lech-Wertach-Gewerbe-schau vor allem wieder viel Abwechslung für alle Altersklassen. Die Aus-stellung der Region Begeg-nungsland Lech-Wertach wird am Freitag, 27. April, um 17 Uhr feierlich unter der musikalischen Umrahmung des Kammerensembles des Lech-Wertach-Orchesters (Leitung: Wolfgang Scherer) in der Singoldhalle eröffnet und endet am Sonntag, 29. April, um 18 Uhr. Weiterhin zählen die Real-schulturnhalle sowie das Außenareal zwischen den beiden  Hallen zur Ausstellungsfläche.

Was ist neu?

Die LEWA findet in diesem Jahr zum vierten Mal statt, doch statt auf Routine setzen die Organisatoren auf neue Impulse

Berufsinfotag für Schülerinnen und Schüler der Region  

Neu auf der LEWA ist der Berufsinformationstag am 28. April 2018 von 10:00 bis 14:00 Uhr mit zahlreichen Gesprächspartnern zur Ausbildung  in der Region für Schülerinnen und Schüler.

Radio Schwabmünchen sorgt für den guten Ton

Der regionale Sender Radio Schwabmünchen wird auf der LEWA mit einem Stand vertreten sein. Darüber hinaus wird das Team um Geschäftsführer Markus Gilg die musikalische Beschallung auf der Gewerbeschau übernehmen,  das Rahmenprogramm anmoderieren und mit Interviews vor Ort von der LEWA berichten.

Sicherheit

Die Besucher werden aus Sicherheitsgründen darum gebeten, auf das Mitbringen größerer Behältnisse und Taschen zu verzichten. Gegebenenfalls werden Taschenkontrollen durch den Sicherheitsdienst durchgeführt. Der Veranstalter bittet um Verständnis und weist darauf hin, dass das Sicherheitskonzept dem Wohlergehen der Besucher und Aussteller dient.

Weitere Informationen sind auf der Homepage www.lewa2018.de zu finden.

 

„Aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken“

Bild (v.l.n.r.): Ehemann Manfred Ortlieb, Rudolf Schneider, Erster Bürgermeister der Gemeinde Klosterlechfeld, Erika Ort-lieb und der Stellvertreter des Landrats, Heinz Liebert

 

 

Verleihung des Ehrenzeichens an Erika Ortlieb aus Klosterlechfeld

 

Der Stellvertreter des Landrats Heinz Liebert hatte bei einer Feierstunde im Landratsamt die schöne Aufgabe, das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Männer und Frauen an Erika Ortlieb zu überreichen.

 

In ihrem Heimatort ist Erika Ortlieb seit 1994 im Trachten- und Volkstanzverein ehrenamtlich tätig und war unter anderem auch Gründungsmitglied. Seither hat sie den Verein geprägt, dessen Entwicklung maßgeblich mitgestaltet und führt seit 2000 das Amt der Schriftführerin mit großer Sorgfalt und Leidenschaft aus.

 

„Viele Menschen arbeiten nur mit, doch Sie geben die Richtung vor“, betonte Heinz Liebert. Ob als Botschafterin des Brauchtums in der Region Klosterlechfeld, Kirchenführerin in der katholischen Kirche Maria Hilf, Leiterin der örtlichen Kreisvolkshochschule oder beim TSV Klosterlechfeld in der Abteilung Stockschießen – Erika Ortlieb engagiert sich über das übliche Maß hinaus für ihre Mitmenschen.

 

 „Ich habe meine ehrenamtliche Arbeit nie als etwas Besonderes gesehen“, erklärte die Klosterlechfelderin und freute sich sehr über ihre große Anerkennung.

 

Zur Feierstunde für Erika Ortlieb waren neben ihrem Mann Manfred auch Klosterlechfelds Bürgermeister Rudolf Schneider anwesend, der Ortlieb ebenfalls für ihre verdiente Auszeichnung gratulierte.

LEADER-Förderung für neue Mostanlage im Bobinger Wasserturm Förderbescheid über rund 31.500,00 € überreicht

Bild v. links: Robert Jaufmann, Peter Mannes, Erich Herreiner, Rudolf Schneider

Das nächste LEADER-Projekt im Begegnungsland Lech-Wertach kann umgesetzt werden: der Verein für Gartenbau, Imkerei und Landespflege Bobingen e.V. bekommt die Anschaffung seiner neuen Mostanlage mit rund 31.500,00 € gefördert. Den entsprechenden Förderbescheid überreichte der zuständige LEADER-Koordinator für das nördliche Schwaben und Altmühlfranken, Erich Herreiner, zusammen mit Bürgermeister Rudolf Schneider, stellv. Vorsitzender der Regionalentwicklung Begegnungsland Lech-Wertach, an den ersten Vorsitzenden des Gartenbauvereins, Peter Mannes und an Robert Jaufmann vom Mosterei-Team des Gartenbauvereins.

Der Verein für Gartenbau, Imkerei und Landespflege Bobingen e.V. besteht seit 1886 und ist ein gemeinnütziger Verein. Seit 1976 hat der Verein den Mostereibetrieb von der Stadt Bobingen übernommen und sorgt seitdem jedes Jahr dafür, dass Kunden ihre Äpfel zu Apfelsaft, Gärmost oder Apfelessig verarbeiten lassen können. Zu den Grundsätzen der Mosterei zählt, dass jeder Kunde den Saft aus seinen eigenen Äpfeln, Birnen und Quitten erhält und selbstverständlich auch bei der Verarbeitung zusehen und den Prozess vom Apfel zum Apfelsaft mit verfolgen kann. Der Kunde kann dabei entscheiden, ob er den Saft direkt nach dem Pressen mitnehmen und ihn zu Gärmost weiterverarbeiten möchte, oder den Saft weiterverarbeiten lassen will.

Wurde bisher mit einer Packpresse der Fa. Hollmann aus dem Jahr 1964 gemostet, plant der Verein im Rahmen des Projekts die Anschaffung einer neuen Bandpresse. Darüber hinaus sollen eine Rätzmühle, ein Großkistenentleerer und eine Apfelwaschanlage angeschafft werden.

Damit sollen kleinere Wartungsintervalle, ein reduzierter Reinigungsaufwand und höhere Produktionszahlen erreicht werden, um die gestiegene Nachfrage aus der Region bedienen zu können. Wichtig sei dabei laut Peter Mannes, dass die Anlagenteile kapazitätsmäßig aufeinander abgestimmt sind, so dass keine Engstellen im Verarbeitungsprozess entstehen. Darüber hinaus soll durch Umweltbildungsmaßnahmen mit Jugendlichen und Erwachsenen  ein bewussterer Umgang mit Lebensmitteln gefördert werden.

LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und des Freistaats Bayern. Auf Basis Lokaler Entwicklungsstrategien von LEADER-Aktionsgruppen – in diesem Fall das Begegnungsland Lech-Wertach – können für Projekte mit hohem regionalen Nutzen Fördergelder aus dem LEADER-Programm abgerufen werden. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten sowie das AELF in Nördlingen sind für die verwaltungsseitige Abwicklung der LEADER-Förderung für die Akteure im Begegnungsland Lech-Wertach zuständig.

 

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