TSV Schwabmünchen gewinnt beim LEW-Wettbewerb „Leistung lohnt“ und hat nun neue Trikots erhalten.

Die Handballerinnen des TSV Schwabmünchen haben von LEW-Kommunalbetreuer Peter Kraus (5.v.r.) und Schwabmünchens Erstem Bürgermeister Lorenz Müller (5.v.l.) ihre neue Trikots bekommen. Foto: Thorsten Franzisi / LEW

Zehn Jugendsportmannschaften aus der Region können sich über neue Trikots und Trainingsanzüge freuen: Für ihre kreativen Bewerbungen erhielten die Teams im Rahmen des Wettbewerbs „Leistung lohnt“ von den Lechwerken (LEW) jeweils 1.500 Euro für neue Wettkampfkleidung. Zu den Gewinnern gehören auch die Nachwuchs-Handballerinnen des TSV Schwabmünchen. Nun überreichten LEW-Kommunalbetreuer Peter Kraus und Schwabmünchens Erster Bürgermeister Lorenz Müller die neuen Trikots an die jungen Sportlerinnen. 

 

Beim Wettbewerb „Leistung lohnt 2019“ bewarben sich im Sommer rund 30 Mannschaften aus der Region für das Trikotsponsoring. Unter ihnen wählte eine LEW-Jury die zehn Siegerteams aus. Dabei zählten nicht nur die sportlichen Leistungen und Erfolge. Genauso entscheidend war, wie kreativ die jungen Sportlerinnen und Sportler ihre Bewerbung gestaltet hatten. Bei den Handballerinnen des TSV Schwabmünchen kam beides zusammen: Die jungen Damen stehen aktuell mit ihren Teams an der Spitze der Bayern- bzw. Landesliga. Außerdem konnten sie die Jury mit einem aufwendigen Video überzeugen, in dem sie ihr Team und ihre Erfolge darstellten. 

 

Beim Wettbewerb „Leistung lohnt 2019“ bewarben sich im Sommer rund 30 Mannschaften aus der Region für das Trikotsponsoring. Unter ihnen wählte eine LEW-Jury die zehn Siegerteams aus. Dabei zählten nicht nur die sportlichen Leistungen und Erfolge. Genauso entscheidend war, wie kreativ die jungen Sportlerinnen und Sportler ihre Bewerbung gestaltet hatten. Bei den Handballerinnen des TSV Schwabmünchen kam beides zusammen: Die jungen Damen stehen aktuell mit ihren Teams an der Spitze der Bayern- bzw. Landesliga. Außerdem konnten sie die Jury mit einem aufwendigen Video überzeugen, in dem sie ihr Team und ihre Erfolge darstellten. 

 

Mit dem Wettbewerb „Leistung lohnt“ unterstützt LEW seit 2003 Jugendmannschaften aller Sportarten mit einer jährlichen Fördersumme in Höhe von insgesamt 15.000 Euro.

Organspende - rechtliche und medizinische Fakten eines emotionalen Themas

Dr. Oana-Maria Ionus-Ceres, Oberärztin der Anästhesiologie und Transplantationsbeauftragte der Wertachklinik Schwabmünchen Foto: M. Baumgartner

Rund 9500 Menschen stehen laut Bundeszentrale für gesundheitliche Bildung in Deutschland auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Auf der anderen Seite gab es laut Deutscher Stiftung Organspende im Jahr 2019 bundesweit 932 Organspenderinnen und Organspender (2018: 955). Der Deutsche Bundestag hat sich gerade für die Zustimmungs- und gegen die Widerspruchsregelung entschieden.

Dr. Ionus-Ceres ist Transplantationsbeauftragte der Wertachklinik Schwabmünchen und hat 2019 den Bayerischen Organspendepreis verliehen bekommen. Im Vortrag erklärt sie, welche Aufgaben sie als Transplantationsbeauftragte hat und informiert über die Organspende in Deutschland: welche rechtlichen und medizinischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Außerdem werden eine Transplantierte und ein Angehöriger eines Organspenders von ihren Erfahrungen berichten und für Fragen zur Verfügung stehen.

 

Warum muss jedes Krankenhaus einen Transplantationsbeauftragten haben?

 

Dr. Ionus-Ceres: Der Transplantationsbeauftragte ist für die medizinisch und rechtlich korrekte Abwicklung einer Organtransplantation verantwortlich. Das heißt unter anderem dass ich, wenn bei einem Patienten der komplette Ausfall der Hirnfunktion festgestellt wurde, völlig ergebnisoffen Gespräche mit den Angehörigen führe, ob eine Organtransplantation in Frage kommt. Der Gesetzgeber verpflichtet uns dazu, diese Frage zu stellen. Aber die Angehörigen entscheiden ob Organe gespendet werden. Im Idealfall hat der Verstorbene einen Organspendeausweis und hat auch im Vorfeld bereits mit seinen Angehörigen über seine Einstellung zur Organspende gesprochen. Ist das nicht der Fall, müssen die Angehörigen die Frage alleine beantworten. Das ist natürlich im Moment des Abschiedes sehr schwer. Deshalb ist es wichtig, dass bei den Gesprächen klar ist: Wir möchten niemanden zur Spende überreden, und auf keinen Fall gegen die Überzeugung des Patienten und dessen Angehörigen die Organe freigeben. Deshalb gilt grundsätzlich: falls es irgendwelche Zweifel gibt, werden keine Organe entnommen.

 

 

Wer sollte sich Gedanken über eine Organspende machen? Gibt es eine Altersbeschränkung für die Organspende?

 

Dr. Ionus-Ceres: Für eine Organspende ist nicht das kalendarische Alter entscheidend, sondern der allgemeine körperliche Zustand des Organspenders. Deshalb wäre es gut, wenn sich wirklich jeder Gedanken darüber macht, ob er oder sie bereit ist, Organe zu spenden, und das auch mit seinen Angehörigen bespricht. Das gilt für Eltern und Kinder ebenso wie für Großeltern und Geschwister. Natürlich hofft wir alle, gesund zu bleiben, aber leider kann niemand wirklich ausschließen, beispielsweise in einen Unfall verwickelt zu werden. Wenn das Thema Organspende bereits besprochen wurde, kann das die Angehörigen eines Verunglückten entlasten, weil sie die Einstellung des Betroffenen kennen, das gibt ihnen Sicherheit.

Wichtig ist dabei: die Entscheidung für oder gegen eine Organspende hat keinerlei Einfluss auf die medizinische Versorgung vor dem Tod.

 

 

Wie stehen sie selbst zur Organspende?

 

Dr. Ionus-Ceres: Hier in Deutschland bin ich für die Organspende, weil ich die Regeln und Gesetze kenne und weiß, dass wie streng sie sind. Ich bin in der Wertachklinik Schwabmünchen auch dafür verantwortlich, dass eine potentielle Organspende korrekt abläuft. Da gibt es beispielsweise das Vier-Augen-Prinzip zur Feststellung des Ausfalls der kompletten Hirnfunktionen. Da wir in der Wertachklinik keine Neurologie haben, werden dafür extra externe Spezialisten ins Haus geholt. Das ist also keine Diagnose, die leichtfertig gefällt wird. Und es ist auch eine Diagnose, die wirklich jedem Arzt schwer fällt. Es fällt auch jedem Arzt schwer, den Angehörigen dieses Ergebnis der Untersuchung mitzuteilen. Natürlich ist es für die Angehörigen noch viel schwerer, mit dieser Diagnose zu leben. Aber gerade deshalb würde ich mir wünschen, dass jeder einen Organspendeausweis hat. Egal, ob darauf Ja oder Nein angekreuzt ist, es hilft den Angehörigen, die Entscheidung zu fällen, mit der sie dann weiterleben müssen.

 

 

Heißt das, die Angehörigen können sich gegen eine Organtransplantation entscheiden, obwohl auf dem Organspendeausweis Ja angekreuzt ist?

 

Dr. Ionus-Ceres: Ja, wie gesagt: falls es irgendwelche Zweifel gibt, werden keine Organe entnommen.

 

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Organspende - rechtliche und medizinische Fakten eines emotionalen Themas, Vortrag von Dr. Oana-Maria Ionus-Ceres, Oberärztin der Anästhesiologie und Transplantationsbeauftragte der Wertachklinik Schwabmünchen, am 22. Januar um 19.30 Uhr im Ferdinand-Wagner-Saal Schwabmünchen, Fuggerstraße 20

Eintritt frei

 

 

Zum Start in die Zwanziger-Jahre kamen in der Wertachklinik Bobingen zwei Neujahrsbabys auf die Welt

(Bild: links) Der kleine Alexandru, hier auf dem Arm seiner Mutter Debora Bükös, ist das erste Baby des neuen Jahres in Bobingen. (Bild: rechts) Ebenfalls am Neujahrstag, nur wenige Stunden nach Alexandru, kam die kleine Maja, hier mit Mutter Barbara Bed

 

Damit hatten die Hebammen, Karin Krevet in der Tagschicht und Katharina Gängler in der Nachtschicht, gerechnet. Und auch die Mütter wurden von ihren Kindern überrascht, beide hätten eigentlich erst in ein paar Tagen ihren Termin gehabt. Aber Alexandru und Maja wollten die 20er Jahre offensichtlich von Anfang an selbst miterleben und haben deshalb beide am 1. Januar in der Wertachklinik in Bobingen das Licht der Welt erblickt.

Das neue Jahr beginnt also sehr vielversprechend für die Geburtshilfe der Wertachklinik in Bobingen. Dabei hat das alte Jahr bereits die vorangegangenen Jahre übertroffen. Ganze 432 Babys sind 2019 in der Wertachklinik in Bobingen auf die Welt gekommen, das sind 23 Kinder mehr als in 2018.

Der kleine Alexandru ist Debora Bükös erstes Kind. Und, obwohl man ihr das am nächsten Tag schon nicht mehr ansieht, erzählt sie, dass die Geburt sehr hart gewesen sei. Dann lächelt sie ihren Sohn an und sagt glücklich: „Aber jetzt ist er da.“ Der Bub hat den Namen seines Großvaters bekommen, der in Rumänien lebt und noch ein bisschen warten muss, bis er den Enkelsohn auf den Arm nehmen kann.

 

Majas Mutter Barbara Bednarczyk hat vor drei Jahren bereits ihren Sohn Bolek in der Wertachklinik Bobingen zur Welt gebracht. Damals lebte die kleine Familie noch in Augsburg. Inzwischen sind sie nach Gersthofen umgezogen. Aber weil damals alles so gut gegangen ist, sind sie für die Geburt der kleinen Maja wieder in die Wertachklinik gekommen. Und auch dieses Mal ist alles gut gegangen, Mutter und Tochter sind wohlauf.

Wie in den Schwabmünchner Ulrichswerkstätten kreative Selbstverwirklichung gelebt wird

: Landrat Martin Sailer (hintere Reihe, 2. von rechts) zu Besuch im Werkstattatelier der Ulrichswerkstätten der Caritas Augsburg in Schwabmünchen. Bildquelle: Liv Reinacher

 

 

Landrat Martin Sailer besucht Künstleratelier

Dem eigenen Selbstverständnis zufolge ist das Werkstattatelier in den Schwabmünchner Ulrichswerkstätten ein Ort, an dem jeder Mensch seine individuelle Kreativität finden und entfalten kann. Hier erleben kunstaffine Menschen mit Behinderung, wie erfüllend der Weg von der Inspiration bis zur Fertigstellung eines kreativen Werks sein kann. Von den hervorragenden Arbeitsbedingungen und der ausgesprochenen Produktivität der Kunstschaffenden konnte sich Landrat Martin Sailer bei einem Ateliersbesuch über-zeugen.

 

 

 

 

Beste Voraussetzungen für kreatives Arbeiten

Insgesamt 12 Künstlerinnen und Künstler sind derzeit in Voll- und Teilzeit bei den Ulrichswerkstätten in Schwabmünchen angestellt. Neben Gemälden und Zeichnungen entstehen dort auch Skulptu-ren, Modelle, Kostüme und anderweitige Designs. „Wichtig ist vor allen Dingen, dass die Werke frei von Zeit- oder Leistungsdruck ent-stehen“, betont Katja Weh-Gleich von der CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH. Die Kunstwerke, die in dem rund 100 Quad-ratmeter umfassenden Atelier hergestellt werden, waren schon auf Ausstellungen – beispielsweise im Museum in Schwabmünchen zu sehen. Auch externe Aufträge nimmt das Atelier an. Betreut werden die Kunstschaffenden bei ihrer Arbeit von zwei Kunstassistenten. „Das Atelier ist eine große Bereicherung für Schwabmünchen und unseren Landkreis“, sagte Landrat Martin Sailer im Rahmen seines Besuchs. Zudem lud er die Künstlerinnen und Künstler ein, ihre Werke in absehbarer Zeit in einem Gang des Landratsamts auszustellen: „Die Vielfalt und Ausdrucksstärke der Werke, die hier entstehen, ist wirklich beachtlich.“

Ralph Monical arbeitet bereits seit dem Jahr 2012 im Atelier der Ulrichswerkstätten. Die meisten seiner Gemälde zeigen Objekte, Menschen und Tiere. Momentan beschäftigt er sich mit dem Thema „Metall“. Inspiration für seine Kohle- und Kreidegemälde findet Monical nach eigener Aus-sage überall im Alltag, in der Umsetzung kommen häufig helle Farben zum Einsatz.

Bunt und grell mag es auch Roswitha Faber, die ebenfalls seit gut sieben Jahren im Schwab-münchner Kunstatelier der CAB arbeitet. In ihren abstrakten Acryl- und Filzstiftarbeiten bildet sie meist Menschen ab. Ihr origineller Malstil brachte ihr schon mehrere öffentliche Erfolge ein. So gewann sie im Jahr 2014 einen Kunstwettbewerb für Menschen mit Behinderung, der unter dem Motto „Meine Stadt Augsburg“ stand. Mit einer eigenen Interpretation des Augsburger Rathauses entschied Faber den Wettbewerb für sich. Über Anerkennung und Erfolg steht für Faber jedoch auch die künstlerische Verwirklichung an sich.

 

 

 

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